Klinik im Hofgarten
Fachklinik für Orthopädie und Rheumatologie
 
 
 
 

FRAUEN UND FIRMEN VERNETZEN

Austausch zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Isny - Welche Angebote unterbreiten Isnyer Arbeitgeber, damit Frauen ihren Beruf besser mit der Familie in Einklang bringen können – im Berufsalltag wie in den Ferien? Und wie können sich hiesige Unternehmen attraktiver machen für weibliche Mitarbeiterinnen und Fachkräfte?  
Welche Angebote unterbreiten Isnyer Arbeitgeber, damit Frauen ihren Beruf besser mit der Familie in Einklang bringen können – im Berufsalltag wie in den Ferien? Und wie können sich hiesige Unternehmen attraktiver machen für weibliche Mitarbeiterinnen und Fachkräfte? Derlei Fragen geht ein „Netzwerktag“ rund um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nach, zu dem drei Initiativen am Mittwoch, 6. Dezember, von 14 bis 17 Uhr in der Klinik Schwabenland in Neutrauchburg einladen. Das Angebot richtet sich an Frauen – Wiedereinsteigerinnen, an einer Ausbildung Interessierte, Teil- und Vollzeitbeschäftigte gleichermaßen – ebenso wie an Unternehmen und Personalentscheider. Der Eintritt ist frei.  
  
Hier finden Sie das Programm als PDF zum Download.  
  
Familie und Beruf, PDF-Version, 1 MB 
  
  
 

Waldburg-Zeil Kliniken sind Gastgeber

  
  
Für beide Zielgruppen gedacht ist der einstündige Vortrag „Lebensphasenorientierte Personalentwicklung als Chance“. Referentin ist Professorin Anita Graf vom Institut für Personalmanagement und Organisation der Fachhochschule Nordwestschweiz, die das Thema des Nachmittags wissenschaftlich beleuchtet. Zuvor stellen Charlotte Beck und Anja Arnier diesbezügliche Angebote der Waldburg Zeil Kliniken (WZK) vor, die als Gastgeber nach Grafs Vortrag auch ein „Netzwerken“ bei Kaffee und Gebäck ermöglichen und für kurzen „Bewegungsinput“ zum Entspannen nach dem Gehörten sorgen.  
  
 
Anita Gösele, die zuständige Fachbereichsleiterin bei der Isnyer Stadtverwaltung, und Matthias Hellmann, der Kinder-, Jugend- und Familienbeauftragte, skizzieren hernach zunächst knapp die „Angebote der familienfreundlichen Stadt Isny“, in deren Infrastruktur und Betreuungsangebote viel investiert werde. An einem von drei „Thementischen“, die ab 16.10 Uhr für einen offenen Ideenaustausch eingerichtet werden, moderieren sie zusammen mit Heike Hengge von der VHS Fragen wie „Was gibt’s? Was bräucht’s?“ in Isny. Hier sollen Teilnehmer in einem offenen Austausch kreative Netzwerk-Ideen entwickeln. Das „Isnyer Netzwerk Familie“, ein – wie es in der Einladung heißt – „ideeller Zusammenschluss aus Kommunalpolitik und Verwaltung, Fachkräften der Jugendhilfe und Kinderbetreuung, der Schulen und weiterer interessierter Akteure“ – hat für den Netzwerktag gut 250 Adressen angeschrieben. Im Interesse beider Seiten hoffen Gösele und Hellmann auf rege Beteiligung. Das Netzwerk vermittle seit „rund acht Jahren“ in Fachdialogen zwischen Firmen und Familien. Nur ein Resultat der Zusammenarbeit sei das Angebot einer verbindlichen Ferienbetreuung für Zehn- bis 13-Jährige, das von Unternehmen in der Stadt durch Sachspenden wie durch Programmangebote, etwa Betriebsführungen, unterstützt werde.  
  
 

Kontaktstelle Frau und Beruf ist mit dabei

  
  
Zweiter Kooperationspartner ist die dem Wirtschaftsministerium zugeordnete „Kontaktstelle Frau und Beruf“, die im Landkreis von der Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft (WIR) getragen wird und deren Leiterin Martina Schmidt aus Isny kommt. Sie unterstützt Unternehmen dabei, weibliche Fachkräfte zu gewinnen und zu halten, da deren Gewinnung mittlerweile „eine der zentralen Herausforderungen“ sei. An „Thementisch 2“ will Schmidt gemeinsam mit WIR-Geschäftsführer Hans-Joachim Hölz Firmen mit potenziellen Bewerberinnen zusammenbringen – und umgekehrt.  
  
 

Förderung von Familien ist ein Standortfaktor

  
  
Dritter Akteur des Netzwerktages ist Tina Frick vom „BBQ Berufliche Bildung“, dem Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft , ebenfalls in Ravensburg ansässig. Familienfreundliche Beschäftigungsverhältnisse bedeuten nach Fricks Überzeugung heute „mehr als Kinderbetreuung“. Vielmehr gehe es darum, „jeden Mitarbeiter im eigenen Umfeld zu sehen“. Das beginne bei der „Flexibilisierung eines Arbeitsplatzes“, was die Zeit angehe, die er beanspruche, aber auch den Ort wo er eingerichtet ist.   
  
Es setze sich fort bei Gesundheitsförderung und -management, die für große Betriebe inzwischen zu einem Standortfaktor geworden seien, aber auch für kleinere Unternehmen beim Werben um Fachkräfte immer wichtiger werde und die Frick deshalb ausdrücklich zum Netzwerktag in Neutrauchburg einlädt. Zuletzt weist sie auf „Mitarbeiter in pflegenden Situationen hin“, deren Integration in Arbeitsabläufe „wegen der Demografie immer mehr“ ins Blickfeld rücke.  
  
 

Workshops geplant

  
  
An „Thementisch 1“ präsentieren schließlich pädagogische Fachkräfte aus Isny die Kinderbetreuungsangebote: Heidrun Kraus vom Kindergarten in Rohrdorf, Patrick Thalau vom Felderhalde-Kindergarten, Beate Meyer vom Nikolaikinderhaus und Regine Fuchs, die Leiterin des Schülerhauses mit Hort.  
  
 
Artikel aus: Schwäbische Zeitung, Ausgabe Isny, vom 28.11.2017.  
  
 
Veröffentlicht am: 28.11.2017  /  News-Bereich: News des Klinikverbundes
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